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1930 wurde von dem französischen Geistlichen Abbe M. L. Bouly der Begriff der Radiästhesie geprägt. Er ist eine lateinisch- griechische Wortkombination und heißt soviel wie Strahlenwahrnehmung oder Strahlenfühligkeit. Die Radiäshesie ist eine Wissenschaft, bei der mittels Rute oder Pendel über das Nervensystem des Menschen unsichtbare Strahlen bioelektrischer Vorgänge von Organismen ermittelt werden können. Rute und Pendel sind fast unbegrenzt einsetzbar und grundsätzlich kann alles ausgependelt werden, wie beispielsweise Charaktereigenschaften, zwischenmenschliche Beziehungen, medizinische Diagnosen, und Arzneimittel, Nahrungsmittel, Erdstrahlen, Edelsteine in Bezug auf ihre Echtheit und Qualität und unzähliges mehr. Es können damit verlorene Gegenstände oder vermisste Personen, genauso wie die Lage versenkter Kriegsschiffe oder die Standorte von Wild aufgespürt werden. Manchmal wird behauptet, man könne nur Zustände in der Gegenwart oder Vergangenheit auspendeln, nicht aber Ereignisse oder Entwicklungen der nahen oder sogar weiten Zukunft. |
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